Dr. Sunok Lee

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- The teacher -

Dr. Sunok Lee beschäftigt sich mit Karrierewegen von KünstlerInnen unter besonderer Berücksichtigung von Faktoren, die sich positiv oder negativ auf einen Einstieg in das Berufsleben auswirken können. Oftmals eröffnen sich für junge MusikerInnen - ungeachtet ihrer langjährigen Ausbildung - nicht annähernd die beruflichen Laufbahnen, die sie sich am Anfang ihres Studiums erhofft haben.

Dr. Sunok Lee kennt diese Themen aus praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Expertise.

Die wissenschaftliche Expertise von Dr. Sunok Lee beruht auf ihre Zusammenarbeit mit ExpertInnen der Musik- und Kulturbranche. Auf der Grundlage von Interviews mit GeschäftsführerInnen von Künstleragenturen, VeranstalterInnen und DirektorInnen von Kultur- und Musikeinrichtungen untersucht Dr. Sunok Lee die unterschiedlichen Karrierewege von MusikerInnen. Dabei hat Dr. Sunok Lee wiederholte Verhaltensmuster bei vielen MusikerInnen analysieren können. Es stellte sich dabei heraus, dass junge MusikerInnen mit einigen wenigen Tools des Selbstmanagements Ihre Karriere besser selbst planen und aufbauen könnten. 

Dr. Sunok Lee lehrt unterschiedliche Facetten für die Karriere von jungen Musiker_innen.

Exemplarisch:

Lehrveranstaltung  „the JAM MUSIC LAB Private University“
 2022

„Einführung in Social Media für junge Musiker_innen 
– der Weg zur Eigenvermarktung“

 

Lehrveranstaltung mdw 
2021

„Einführung in Selbstmanagement für junge Komponist_innen & Tonmeister_innen“ – der Weg zur Karriereplanung

Vortrag beim Symposium "Diplom in der Tasche! Was nun?“ der mdw
 2018

Ein Symposion des Österreichischen Musikrats in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der HochschülerInnenschaft der mdw


 

 

Leitung Workshop „Selbstmanagement für junge Musiker_innen“  (am Beispiel von Komponist_innen) der mdw
 2017

Eine Veranstaltung des Career Centers der mdw für Student_innen und Absolvent_innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 

 

 

 

Unterricht für junge Musiker_innen seit 2005

Vorbereitung von Kandidat_innen für die Aufnahmeprüfung auf der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und der Zürcher Hochschule der Künste


 

Wissenschaftliche Arbeit

 

Dissertation Sunok Lee음악 경영 박사 학위논문

Karrierewege von Geigerinnen – Vergleich Klassik und Pop

 

Abstract:

 

Die Dissertation beschäftigt sich mit Karrierewegen von Künstler_innen unter besonderer Berücksichtigung von Faktoren, die sich positiv oder negativ auf einen Einstieg in das Berufsleben als professioneller Musiker/professionelle Musikerin auswirken. Im Vordergrund stehen dabei Absolvent_innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, insbesondere Violinistinnen. Oftmals eröffnet sich – ungeachtet ihrer langjährigen Ausbildung – nicht annähernd die berufliche Laufbahn, die sie sich am Anfang ihres Studiums erhofft haben. Im Zentrum der Dissertation steht die Transkription und Auswertung von Interviews, die sowohl mit Musiker_innen, die ihr Karriereziel erreicht haben, als auch mit Absolvent_innen geführt wurden, die ihre ursprünglichen beruflichen Pläne noch nicht realisieren konnten. Der Interviewleitfaden konzentriert sich einerseits auf die Ausbildung und den Karrierestart, andererseits auf Förderstrukturen und Strategien, die das Gelingen einer Karriere vorantreiben sollen. In diesem Zusammenhang wird der Bereich „Klassik“ mit dem „Pop-Business“ verglichen. Darüber hinaus werden auch Gespräche mit anderen Expert_innen des Feldes geführt (Management, Agenturen, Veranstalter_innen, Direktionen, ...) und im Rahmen der Dissertation analysiert. Zusätzlich wird auf den Gender-Aspekt fokussiert. Ausgehend von feministischen Theorien und unter Einbeziehung auch koreanischer Literatur wird der Frage nachgegangen, wie sich das Geschlecht auf die Karriere auswirkt, welche Benachteiligungen junge Künstlerinnen zu vergegenwärtigen haben und welche Strategien besonders Frauen einsetzen, um sich in diesem Metier beruflich zu verwirklichen. Dabei geht es auch um die kritische Auseinandersetzung mit Themen wie: „Kriterien der Entscheidungen von Gatekeeper_innen“ oder „Rolle von Sexappeal als Aspekt der Performance“ etc. Ein weiterer Bereich der wissenschaftlichen Erhebung und Auswertung bezieht sich auf die qualitative Analyse einer Tagebuchdokumentation der Verfasserin, die auf Erfahrungen bei Wettbewerben bezüglich Vermarktungsstrategien einer Künstlerpersönlichkeit zurückgreift. Bei der qualitativen Analyse des Forschungsmaterials sollen auch mögliche Karriere-Nischen in musikalisch-stilistischer Hinsicht diskutiert werden.  

The dissertation treats career paths of artists with special consideration of factors that influence positively or negatively the entrance into professional life as a musician. Foremost in consideration are graduates of the Vienna University of Music and Representative Art, female violinists in particular. Despite hopes aspired to at the start of a course of study, a professional path often fails to open up or reveal itself, regardless of the many years of education. The dissertation makes central use of the transcription and evaluation of interviews both of musicians who have reached their career aims and of graduates whose original career aims could not be realized. The interview script concentrates on the one hand on the education and the career start, and on the other hand on the support structure and strategies which ought to bring about success in a career. In conjunction with this, the career realm of “classical” is compared to that of “pop”. Furthermore, conversations with other area experts are conducted (management, agents, producers, directors, ...) and analyzed. The dissertation additionally provides focus on gender aspects. From perspectives of feminist theory and also in conjunction with Korean literature, the dissertation considers how gender affects the female musician’s career. What disadvantages young artists must expect and which strategies women must employ in particular in order to bring about a sustainable career. In treating this topic, critical examination of questions like “decision criteria of gatekeepers” and “role of sex-appeal as aspect of performance” is conducted. A further area of scientific study and analysis in the dissertation involves the qualitative analysis of a diary of the author. The diary elaborates her experiences at competitions with respect to strategies used to market her personality as an artist. The qualitative analysis of the research material also allows discussion of possible career niches in musical-stylistic terms. After all, alongside the classical repertoire young female violinists also have available realms such as chamber music, old music, new music, and crossover with rock and jazz.  

Liebesgöttin Walzer

-interpretiert von Sunok Lee-

Die Braut von Korea:

"Aus Anlass des Jubiläums 130Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Korea und Österreich durfte ich das beinahe in Vergessenheit geratene Musikstück "Liebesgöttinwalzer" aus dem Ballet-Stück "Die Braut von Korea" einspielen. Das Ballet-Stück „Die Braut von Korea“ gilt als eines der ersten und wichtigsten Bühnenwerke, das vor mehr als 120 Jahren Korea auf die österreichische Kulturszene brachte. Ich finde es faszinierend, dass sich Josef Bayer (Musik), Josph Haßreiter (Choreografie) und

Heinrich Regel (Handlung) - obwohl Korea damals für die meisten Europäer ein unbekanntes

Land war, mit koreanischer Kultur und der damaligen Situation Koreas auseinandergesetzt

haben und solch ein Ballett-Stück auf die Bühne in Wien gebracht haben.

Dieses Ballett-Stück erhielt zu seiner Zeit sowohl was Musik, Handlung als auch Choreografie

betrifft, große Aufmerksamkeit in den Medien.

Wenige Jahr zuvor hat der österreichischen Diplomat Ernst von Hesse-Wartegg ein Buch

über seine Erfahrungen auf einer Koreareise veröffentlicht („Korea, Eine Sommerreise nach

dem Lande der Morgenruhe 1894), Seine Frau war eine Opernsängerin und hatte engen

Kontakt zu Wiener Hofoper. Einer der Texter des Ballet-Stückes, Heinrich Regel, hatte bereits

ein Jahr nach der Veröffentlichung des Hesse-Wartegg Buches einen ersten Handlungstext

für „die Braut von Korea“ verfasst. Dieser Text wurde dann zwei Jahre später zur Ende

geschrieben. Die dazugehörende Musik wurde in der Folge von Josef Bayer komponiert.

Die Produktion war extrem aufwendig und teuer. Um die Exotik des Fernen Osten auf die

Bühne zu bringe, wurden ungewöhnlich aufwendige und farbefrohe fernöstliche Impressionproduziert. Die Rezensionen waren hoch gefeiert- das Publikum hat das Stück geliebt.

Die Fusion des Wiener Walzers mit exotischen Klängen, ausgeprägte Intervalle, exotischen

Rhytmen und Harmonien machen das Stück faszinierend. Das ist umso erstaunlicher, wenn

man bedenkt, dass Josef Bayer nie in Korea war. Trotzdem hat er auch für mein persönliches

Empfindens Stellen in der Musik kreiert, in denen auch ich Korea wieder erkenne.

Der Kern der Handlung ist eine Liebes Beziehung eines koreanischen Prinzen mit der

Dienertochter Daisha. Während des Chinesisch-japanische Krieges 1894/95 entschied sich

der Prinz sein Land zu verteidigen. Aber dafür musste er ein verheirateter Mann sein und

daher heiratet er schnell eine Frau, die er am Hafen getroffen hat, Daisha. Sie rettet dem

Prinzen das Leben als er als Kriegsgefangener hingerichtet werden sollte. Sie flüchten nach

Korea und holen dann in Korea die Heirat inklusiver der gesamten Zeremonie nach.

Also eine Liebesgeschichte, bei der der Held aber eine Frau ist. Eigentlich seiner zeit weit

voraus und eher passend zur heutigen Zeit.

Trotz des großen Anfangserfolgs verschwand das Ballett-Stück von den Bühnen. Auslöser

war eine politische Sorge. Da es im Laufe des Ballett Stückes eine japanische Siegesfeier gab und zu diese Zeit die Beziehungen zwischen Japan und Russland stark belastet waren, hat der österreichische Außenminister aus diplomatische Vorsicht und Angst vor Demonstrationen das Stück absetzen lassen."

-Dr.Sunok Lee-

 

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